Ausblick

Nun ist das neue Jahr ja auch schon wieder ein paar Tage alt und mein erstes (fast) Jahr als Blogger ist auch mit 2016 zu Ende gegangen und ich habe mir die letzten Wochen hier und da so meine Gedanken dazu gemacht.
Und nach unserem Tripp nach Berlin habe ich nun auch endlich die Zeit gefunden, die richtigen Worte zu finden und den Post mit dem neueste n Nähwerk zu verbinden.

In den letzten Monaten, seit Mai 2016, habe ich so Einiges erlebt und mitgenommen in Sachen Nähen und Bloggen. Musste meine Erfahrungen machen – ob positiv oder negativ – und mir mittlerweile eingestehen, dass es neben der Arbeit viel Zeit frisst, zu nähen und darüber zu schreiben. Doch insgesamt gibt mir das Ganze einfach sehr viel. Sehr viel Positives. Einblick in Neues. Viele neue Bekanntschaften und Gleichgesinnte. #nähenverbindet muss an dieser Stelle genannt werden, da es einfach so ist und immer wieder auf wundervolle Weise zutrifft und das Hobby so interessant und vielseitig macht!

6Ich blicke nun also zurück auf eine spannende Zeit in vielen Probenähen, mit denen irgendwie alles aus einer Laune heraus begann (z.B. für Lybstes wie hier). Und plötzlich endete das Jahr mit Designnähen von Stoffen für Hummelhonig (z.B. hier und mehr folgt noch). Immer noch so unglaublich, dass dieser Traum so plötzlich und unverhofft wahr wurde! Das hätte ich mir nie erträumen lassen. Ich bin immer noch ganz hin und weg davon. Und gleichzeitig hat das Bloggen viel Unruhe und Stress gebracht. Ich bin leider viel zu oft sehr perfektionistisch veranlagt. Setze mich damit selbst unnötig unter Druck. Habe bestimmte Ideen im Kopf und bin höchst unzufrieden mit mir selbst, wenn diese dann nicht so werden wie erwartet oder einfach nicht so umsetzbar sind. Dann sieht man auf anderen Blogs perfekt genähte, aufeinander abgestimmte und abgelichtete Outfits und schon setzt das die Messlatte noch ein Stück höher. Zudem kommt der große Faktor Zeit. In den ersten Monaten mit Blog war es noch kein Problem quasi täglich neue Kleidungsstücke zu nähen – ich war ja schließlich auch noch in Elternzeit und konnte alles wie und wann ich wollte managen -, doch seit ich Mitte Oktober wieder zur erwerbstätigen Gesellschaft gehöre, schwindet mein Zeitkontingent für’s Nähen leider auf ein Minimum. Sicher könnte ich jeden Abend noch an der Nähmaschine sitzen. Doch leider muss ich sagen, dass #latenightsewing oft so gar nicht Meins ist. Ihr glaubt gar nicht wie viele Fehler mir da passieren. Wie oft es mich dann ärgert, wenn ich das Nähen beenden muss, weil ich einfach zu müde bin und genau weiß, dass es auch die kommenden Tage nicht anders sein wird. Ausserdem möchte ich noch Zeit mit meiner Familie verbringen, zusammen spielen, kochen und essen, den Abend in Ruhe ausklingen lassen. Und die Wochenenden sind einfach oft zu kostbar, um den ganzen Tag an der Nähmaschine zu verbringen. Hier sind Besuche von der Verwandtschaft geplant, wir erledigen den Haushalt und nehmen es uns auch mal raus, einfach mal nichts zu tun und durch zu schnaufen!

4Mehr als ein Kleidungsstück für mich oder das Kätzchen kommt da in der Woche nicht wirklich bei rum. Und so geschah und geschieht es derzeit immer öfter, dass ich quasi auf den letzten Drücker nähe und blogge. Dass ich Designern nicht gerecht werde, weil ich auch für Probenähen nicht die notwendige Zeit finde – auch wenn es mir noch so viel Spaß macht – und von Woche zu Woche ohne Ergebnis dastehe und das Gefühl bleibt, jemanden enttäuscht zu haben. Doch leider spielt das Leben derzeit einfach manchmal ein wenig anders, als man es sich vorgestellt hat. Es sind nicht die großen Katastrophen, es sind die kleinen Hürden des Alltags. Krankheiten des Kätzchens in den ersten Monaten in der Krippe. Ungeplante Überstunden bei der Arbeit. Müdigkeit und einfach nur die Sehnsucht nach der Couch, statt viel Denken am Nähtisch. Deshalb habe ich eine Entscheidung getroffen und es wird sich hier das ein oder andere ändern. Ich will mich gezielter auf bestimmte Themen und Projekte konzentrieren. Mein Hobby einfach Hobby sein lassen und das nähen, wozu ich Lust habe und auch die Zeit dafür finde.

1. Capsule Wardrobe
Schon seit ein paar Wochen interessiere ich mich intensiv für das Thema und will es konkret angehen, meinen doch sehr überfüllten Kleiderschrank etwas zu entschlacken. Denn ich habe zwar viel, doch eben auch vieles, das ich kaum oder selten trage, was aus einer Laune heraus gekauft oder genäht wurde und nun quasi zum „Ladenhüter“ oder „Schrankleiche“ wird. Ich möchte da bewusst umdenken und mich auf das konzentrieren, was ich wirklich brauche. Soll heißen, ich möchte mir sinnvolle Basics nähen.
Die liebe Jenni von mehralsgruenzeug ist mir dabei eine große Inspirationsquelle – vielen Dank für deine ausführlichen Posts zum Thema und deine zahlreichen hilfreichen Tipps!
Vielleicht lässt sich dies mit der tollen Aktion von Miriam aka Brülläffchen verbinden, denn sie hat mit #ichnähemirmeineminigarderobe2017 das Projekt von Clotilde aus Frankreich nach Deutschland gebracht und mich die Tage mit ihren Impressionen motiviert, mich dem Thema anzunehmen und es vielleicht mit der ein oder anderen Idee zu verbinden.

2. Raus aus der Komfortzone 
Aufgrund von Zeitmangel habe ich mich in letzter Zeit doch oft nur mit Jersey und einfachen Schnitten begnügt. Doch wo bleibt da die Herausforderung? Also möchte ich mal wieder über den Tellerrand hinaus schauen, mich in Unbekanntes wagen und meine Fähigkeiten an der Nähmaschine ausbauen. Konkret würde ich gerne für das Kätzchen endlich ein passendes und einigermaßen fehlerfreies Kleidungsstück aus Webware nähen. Für mich habe ich ja schon unter 1. grob die Idee mehr Basics in meine Garderobe einfließen zu lassen, da kommt mit der Blusen-Sew-Along von Elke aka Elle Puls sehr gelegen und eine Teilnahme ist fest geplant! Und Taschen nicht zu vergessen, ich brauche unbedingt mehr Taschen – die sich dann zu den übrigen im Regal gesellen können, sonst sind die gut 20 Stück ja ganz alleine. Und das Thema Plotten zählt auch unbedingt zu diesem Punkt. Denn jetzt werde ich sicherlich von euch gesteinigt, aber seit August steht hier bei mir ein Plotter. Dann habe ich mich monatelang nicht richtig ran getraut und er verstaubte quasi in der Ecke. Nun endlich die ersten Folien geplottet, doch auf Textil habe ich immer noch nichts gebracht. Zum Mäuse melken. Dabei finde ich es gerade für Uni-Stoffe die ideale Möglichkeit, um individuelle Kreativität einfließen zu lassen. Von daher ein absolutes To-Do, diesen Plotter unbedingt zu nutzen!

3. Wo bleibt der Kater?
Ja, der Kater kam 2016 eindeutig zu kurz. Viele Ideen hatte ich, doch irgendwie ist immer nicht so wirklich was daraus geworden und ich habe so vor allem für mich und das Kätzchen genäht, so dass nur magere zwei Kleidungsstücke für ihn entstanden sind. Doch das soll sich ändern! Auch er soll was von meinem zeitfressenden Hobby haben und so werden dieses Jahr hoffentlich mehr Shirts, vielleicht auch Hoodies und wenn ich ganz viel Mut und Zeit habe auch ein Hemd für den Kater entstehen.

4. Projektplanung
So viel Spaß mir das Nähen auch macht und so viele kreative Ideen ich auch habe, so oft endet alles im Chaos. Es hakt immer vorne und hinten. Zeit. Fehlendes Material. Mangelnde Lust. Keine Ahnung. So kann es nicht weiter gehen, ich will keine UFOs mehr produzieren, keine unnötigen Schrankleichen haben oder planlos am Nähtisch sitzen. Da muss Hand und Fuß her und Abhilfe geschaffen werden. Von der Idee, über den Kauf von Schnitten und Stoffen, bis zum Endergebnis soll sich ein roter Faden ziehen.
Hier wird mir hoffentlich der Nähplaner von Fredi aka seemansgarn eine Unterstützung sein. Ich danke dir für dieses geniale Freebie!
Auch die Aktion #xmaswunschzeichnen von Dagmar aka Zwirnguin und Mira von Mirarostock hat mir eine neue Möglichkeit zur Planung gezeigt und ich werde wohl öfter darauf zurückgreifen, meine Ideen vorab zu zeichnen und konkret die Stoffe dafür auszusuchen.

5. Ansprüche runter schrauben
Der wichtigste und wahrscheinlich schwierigste Punkt wird es sein, meine Ansprüche an mich selbst und meine Arbeit am Nähtisch runter zu schrauben. Meinen Perfektionismus mal abzuschalten. Einfach mal das zu tun, wonach mir ist, ohne im Hinterkopf zu haben, wie und wann ich was verblogge. Hier gilt es vor allem bei den Bildern Abstriche zu machen. Wir haben nun mal keine 150m² Loft-Wohnung – eher 65m² maximal genutzter Stauraum bis zum letzten cm² – oder einen schönen Garten, wo sich schnell mal zwischendurch gut belichtete Bilder knipsen ließen. Die Realität ist, dass es immer mit Aufwand verbunden ist und das stresst – nicht nur mich – unnötig. Ich muss es nehmen wie es eben ist und mich mit den Gegebenheiten auf allen Ebenen arrangieren. Ein nicht zu unterschätzendes Lernfeld.

2Dieser Pulli hier aus dem schönen Romanitjersey Manga von SUSAlabim für Lillestoff ist wohl das beste Beispiel für den letzten genannten Punkt. Ich habe im Sommer ein Probenäh-Überraschungspaket bei den lilleLiebLinks gewonnen. Endlich war es da und so groß die Freude war, so groß war auch der von mir selbst produzierte unnötige Druck. Ich hatte im Kopf, diesen Stoff zu etwas ganz Besonderem zu machen, alles musste passen und perfekt sein. Natürlich sollte der Post pünktlich zum Erscheinungstermin des Stoffs fertig sein und die besten Bilder überhaupt zeigen. Doch so hatte ich dann dadurch plötzlich so gar keine Idee mehr im Kopf. Keine Lust mehr zu nähen. Ich war regelrecht blockiert. So lag das gute Stück nun mehrere Wochen auf dem Nähtisch und der imaginäre Druck wurde von Tag zu Tag größer.
Letztlich geschah, was geschehen musste. Ich schnappte mir ein Schnittmuster, Sukie von SUSAlabim, legte drauf los – das Erscheinungsdatum rückte schließlich näher – und war enttäuscht vom Ergebnis. Es war einfach so gar nicht das, was ich mir vorgestellt hatte. Der Schnitt ist nicht meins, egal wie schön ich ihn finde, er steht mir – meines Erachtens – einfach nicht so wirklich. Und genau das möchte ich nicht mehr. Ich möchte keine Kleidungsstücke mehr aus künstlichem Druck heraus produzieren und dann feststellen, dass es  nicht das ist was ich wollte und mir vorgestellt hatte und dementsprechend auch nicht tragen werde. Dazu ist die ganze Sache einfach zu kostspielig und zeitintensiv.

7Mit Bearbeiten und Betrachten der Bilder habe ich nun schließlich meinen Frieden mit dem Schnitt gefunden, finde mehr und mehr Gefallen daran, so dass der Pulli mich in meiner Freizeit viel begleiten wird!
Ich sehe es aber dennoch als Metapher dafür, dass ich diesen gedanklichen Ballast nun hinter mir lasse. Einen kleinen entspannteren Neuanfang wage und mit der Konzentration auf das Wesentliche, auf meine Ziele, auf realistische Projekte und auf ein gutes, vor allem aber stressfreies Nähjahr durchstarte!

Eure Katze

Stoff: Romanitjersey Manga in Anthrazit von Lillestoff
Schnitt: Sukie von Lillestoff

@ AfterWorkSewing, Ich näh Biobio: stoff, MeMadeMittwoch, lilleLiebLinks

18 Kommentare zu „Ausblick

  1. Hallo,
    ich kann deinen Post sehr gut nachvollziehen. Mir geht es auch so, dass ich viel will, aber dann komme ich nicht dazu, weil es Wichtigeres gibt oder ich einfach zu kaputt bin.
    Deinen Pulli finde ich trotzdem schön, aber wenn du dich nicht darin wohl fühlst, nützen auch die positiven Rückmeldungen der anderen nichts – man zieht es dann einfach nicht an.
    Also wenn du den Schnitt nicht wieder nähen willst, ich hätte Interesse an dem Schnittmuster.

    Viele Erfolg bei der Umsetzung deiner ganzen Vorhaben
    wünscht Claudia

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    1. Liebe Claudia,
      es tut gut zu hören, dass man mit seinen „Problemen“ nicht alleine ist 🙂
      Ich schreibe dir mal eine Mail bezüglich des Schnitts 😉 Den gibt es dann geschenkt!
      Vielen Dank und liebe Grüße
      Stephie

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  2. Liebe Stephanie,
    ich kann deine Worte so gut nach vollziehen. Mir geht / ging es ähnlich. Zwar möchte ich das ganze dieses Jahr strukturierter angehen, aber ich merke schon wieder wie ich in das alte Muster zurückfalle. Es gibt einfach zu viele Verlockungen auf dem Stoff- und Schnittmarkt. Ich muss da wohl noch ein bisschen an mir arbeiten 😉
    Eigentlich geht es drum Spaß am Hobby zu haben und sich nicht den Druck zu machen.
    Und ja, auch das Thema Foto kenne ich gut… Wir haben zum Glück einen Garagenhinterhof der sich gut eignet. Die Jungs können rumflitzen und ich habe Tageslicht für die Fotos. Nichtsdestotrotz können die Fotos ausschließlich am Wochenende gemacht werden und am Rechner des Mannes bearbeitet.. Das schränkt schon ein – Vorallem wenn wieder Termindruck wegen Probenähen o.ä. herrscht.
    Was mir etwas Druck in Bezug auf das Selbstkritische genommen hat, ist die Einsicht, dass ich kein Model bin, keinen Profifotografen und schon gar keinen Stylisten an meiner Seite habe. Und auch gar nicht haben mag. Ich mag doch eigentlich „bloß“ mein Genähtes zeigen… Und das auch nicht alles… Nicht jedes T-Shirt ist postwürdig 😉

    Nun aber zu deinem Shirt. Ich finde, es sitzt sehr gut und die Farbe des Stoffes steht dir. Ich hoffe, du versöhnst dich damit und trägst es doch hin und wieder.

    Liebe Grüße Miriam
    Ps: Ich würde mich freuen wenn du dich mir anschließt. Du musst ja nicht das volle Programm machen. Sondern vielleicht nur die Punkte die du wirklich für dich nähen magst…

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    1. Liebe Miriam,
      vielen Dank für deine lieben Worte!
      Ja die Sache mit den Bilder… Auch ich hab da schon viel Luft raus genommen und wie du sagst, man ist kein Model und hat auch weder Fotograf noch Stylist um sich, man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren und das tun womit man sich selber wohl fühlt!
      Ich werde auf jeden Fall das ein oder andere Kleidungsstück im Rahmen deiner Aktion beisteuern – an Ideen mangelt es jedenfalls nicht 😉
      Liebe Grüße

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  3. Hallo Stephie,
    Den Druck rauszunehmen ist bestimmt ein guter Plan! Allerdings hast du dir dafür recht viel vorgenommen, und ich finde auch, ein Kleidungsstück pro Woche ist richtig viel!
    Das Schnittmuster Sukie hab ich auch schon gesehen. Da ich keine Fledermausärmel mag und erst recht nicht in Dreiviertellänge, kommt es für mich nicht in Frage, aber bei dir sieht es wirklich gut aus! Die Fotos sind total schön geworden.
    Liebe Grüße,
    Amely

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    1. Liebe Amely,
      ja, es geht schneller wie man denkt und schwupps ist die Liste wieder voll. Aber ich denke ich gehe es derzeit recht organisiert an und kann den Überblick gut behalten. Zudem bestehen diesbezüglich keine Verpflichtungen und ich kann letztlich immer noch nach meinem eigenen Tempo arbeiten oder die Dinge auch wieder sein lassen 😉
      Vielen Dank für deine lieben Worte und liebe Grüße

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  4. Ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen, aber es ist doch leider nun mal so: der Tag hat nur 24 Stunden, das können wir nicht ändern, auch wenn es noch so verlockend wäre. Nähen ist ein tolles Hobby, aber wenn es zum Streß ausartet, stimmt irgendetwas nicht. Und natürlich ist es schön, wenn etwas perfekt ist, aber oft sind die unperfekten Dinge viel interessanter, weil menschlicher…
    Deinen Pulli finde ich übrigens sehr schön, vielleicht kannst Du Dich ja doch noch damit anfreunden?
    LG Barbara

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    1. Liebe Barbara, vielen Dank für deine ehrlichen Worte! Konfrontiert mit den vielen perfekt anmutenden Bloggerwelten und der Realität auf der anderen Seite gerät das Kartenhaus als Neuling in der Szene schnell ins Wanken. Und du hast recht, die unperfekten Dinge sind viel lesens- und sehenswerter, denn sie spiegeln eben die Realität ab und sind authentisch!
      Der Pulli und ich werden sicher nach all den lieben Rückmeldungen noch gute Freunde – doch einen weiteren wird es trotzdem nicht geben 😉
      Liebe Grüße

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  5. Puh…..Blogpost und Deine lieben Kommentare….jetzt bin ich durch 🙂
    Und ich muss sagen, wieder mal ein sehr schöner und vor allem ehrlicher Artikel.
    Aber, wie auch schon die Anderen hier schreiben, wir machen uns irgendwie alle viel zu viel Stress.
    Da gehöre ich leider auch dazu.
    Ich habe mir für dieses Jahr auch vorgenommen, mehr Basicteile zu nähen.
    Schauen wir mal, ob ich meinem Vorhaben treu bleiben kann 🙂
    Den Stoff hatte ich übrigens bei frauschneidergmbh auch in der Hand. Ein wirklich tolles Design. Da es aber kein normaler Jersey war( also etwas dicker), habe ich ihn wieder ins Regal gelegt.
    Deinen Pulli finde ich sehr schön. Mich würden allerdings diese kürzeren Ärmel stören.
    Aber das ist natürlich auch Geschmackssache.
    Ganz liebe Grüße Katrin

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    1. Liebe Katrin, vielen Dank! Dann ermahnen wir uns am besten regelmäßig gegenseitig, dass die Näherei und Bloggerei nicht wieder droht in Stress auszuarten 😉
      Ja, die Länge der Ärmel ist mitunter ein Grund, dass ich mich nicht so ganz wohl darin fühle, grundsätzlich finde ich 3/4 gut, hier sitzt es nur eher auf dem Ellenbogen und ja man könnte es leicht beheben, aber dafür war es dann bei mir zu spät 😅
      Den Stoff finde ich an sich toll! Schön dick, aber nicht zu schwer, wärmt echt gut 👍
      Liebe Grüße

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  6. Schöner Pulli, gefällt mir gut! (Bei den Fotos musst Du bestimmt ziemlich gefroren haben).
    Ich finde die kurzen Ärmel übrigens toll, ich kann momentan lange Ärmel irgendwie gar nicht ausstehen…

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    1. Ha, du wirst lachen, ich war selbst erstaunt, dass ich eigentlich nicht wirklich gefroren habe, außer dort, wo kein Stoff ist! Der Romanit wärmt wirklich toll 😊
      Für meinen Geschmack müssten die Ärmel etwas länger sein, 3/4 trage ich gerne, aber derzeit ist es ja wirklich zu kalt dafür ❄

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  7. Deine Gedanken zum Nähen und Bloggen finde ich sehr spannend und auch, dass du uns deine Vorsätze so genau mitteilst! Das finde ich immer richtig inspirierend und motivierend.
    Das mit dem Capsule Wardrobe beschäftigt mich auch schon länger und mein „Kleiderschrank“ besteht wirklich nur noch aus zwei Regalfächern. Aber ich sortiere auch seit Jahren immer und immer wieder aus.
    Das mit dem selbstgemachten Druck kenne ich auch und versuche auch immer wieder, das Nähen entspannter anzugehen.
    Den Pulli finde ich übrigens sehr schön, ich hab mir vor Kurzem auch einen mit dem Schnitt genäht 🙂 Vielleicht komme ich bald mal zum Fotos machen!
    Viele Grüße
    Kathrin

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    1. Vielen Dank dir, liebe Kathrin! Sehr vorbildlich dein Kleiderschrank – da muss ich noch viel ausmisten, um annähernd so reduziert zu haushalten 😉
      oh ich hoffe, dass du bald zum Fotos machen kommst und bin ganz gespannt deinen Sukie zu sehen 🙂 ❤
      Liebe Grüße

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  8. So ein großartiger, ehrlicher Post, liebe Stephie!

    Du sprichst mir (und vermutlich allen anderen Hobbynähbloggern) aus alllllertiefstem Herzen. Wann genau ist das, was doch eigentlich vor allem Spaß machen soll, in Stress ausgeartet?! 😀 Auch wenn ich mich immer wieder über Neues von dir freue, weil du einfach wirklich coole Sachen machst, drücke ich dir die Daumen, dass du es schaffst, der ganzen Sache ein bisschen den Stress zu nehmen.

    Mit dem Kleiderschrank ausmisten fange ich auch irgendwann mal an, aber bis dahin hab ich für mich das Bullet Journal-Konzept entdeckt und für gut befunden.

    Allerliebste Grüße aus HH!
    Nora

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    1. Hach Nora, deine Worte tun gut! Ich versteh auch nicht, was da mit uns los ist, dass wir uns da so einen Stress machen 😀
      Schrank ausmisten tut so gut, den ganzen alten Ballast abwerfen – muss die Tage mal dringend erledigt werden 😉
      Oh, das Bullet Journal-Konzept ist klasse, auf der Arbeit setze ich das sogar recht gut um, privat gelingt mir das irgendwie nicht so – da bilde ich mir ein, fehlt mir die Zeit zu 😉
      Die besten Grüße zurück ❤

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